Presse
![]() |
Fragen Sie nach ! |
| Ob neue Produkte, interessante Projekte, neue Marktentwicklungen oder Unternehmensentscheidungen – wir informieren Sie über interessante Neuigkeiten.
Kontaktieren Sie uns ! |
![]() |
Traditionsreiche Wärmeversorgung |
| Das Sägewerk Lückenmühle heizt umweltfreundlich mit Holzhackschnitzeln
Neutrale CO2 Bilanz, Einsparung von Heizöl, Nutzung der eigenen Sägewerksnebenprodukte – schon allein diese Vorteile sprechen für das Sägewerk im thüringischen Remptendorf, welches die betriebliche Wärmeversorgung vor 3 Jahren modernisierte. Das traditionsreiche Sägewerk wurde bereits 1897 gegründet und ging 1909 in den Besitz der Familie Meißner über. Auf 110 Jahre Holzeinschnitt unter den verschiedensten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen blicken in diesem Jahr Geschäftsführerin Susanne Rochler und Ihre Mitarbeiter zurück. Heute besteht der Haupterwerb des Betriebes in der Produktion von MH® Konstruktionsvollholz, Bauholz, Zaun- und Gartenholz sowie dem Holzhandel. Verarbeitet wird Stammholz aus der Region Thüringen. Neben dem Einschnitt wurde das Angebot um die Trocknung und Imprägnierung erweitert. Ebenfalls vor 3 Jahren ging die erste Trockenkammer in Betrieb. Neben der Bauholztrocknung bietet man zusätzlich in Lohntrocknung die Wärmebehandlung von Verpackungsholz nach IPPC-Standard an. Der Betrieb legte schon immer Wert darauf, seine anfallenden Sägespäne und Hackschnitzel energetisch zu verwerten. Bis 1968 wurde eine Dampfmaschine mit Sägeholzresten beheizt um Strom zu erzeugen. Einige Jahre wurden Sägespäne in der betriebseigenen Anlage zu Holzbriketts gepresst. Während der DDR-Zeit mussten jedoch aufgrund staatlicher Vorgaben alle Restholzprodukte an die Zellstoffindustrie geliefert werden. Der Betrieb musste Fremdenergie zukaufen. Bedingt durch die enorm gestiegenen Energiepreise entschloss sich die Firmenleitung 2004 die benötigte Wärme wieder selbst herzustellen. Dabei entschied man sich für eine Feuerungsanlage des deutschen Anbieters WVT-Bioflamm®. Der Kesselhersteller, welcher ebenfalls in diesem Jahr sein 50-jähriges Firmenjubiläum feiert erarbeitete ein auf die örtlichen Anforderungen und Platzverhältnisse zugeschnittenes Anlagenkonzept. Das Herzstück ist ein 300 kW Bioflamm® Kessel mit Vorschubrostfeuerung. Für minimierten Wartungs- und Reinigungsaufwand sorgen die senkrechten Wärmetauscherzüge im Kessel. Ein weiterer großer Vorteil der modular aufgebauten Anlage ist die schnelle Regelbarkeit nach EN 12828, das bedeutet dass die Anlage im Teillastbereich bis auf 25% und in der Gluterhaltung bis auf 5% der Nennleistung herunter geregelt werden kann. Der hydraulische Brennstoffeinschub sowie der horizontale Vorschubrost ermöglichen auch die Verwendung von grobkörnigen, aschereichen und feuchten Brennstoffen. Die Steuerung übernimmt eine elektronische, frei programmierbare SPS Regelung. Integriert wurde die Anlage in das vorhandene Kesselhaus, wobei das neue Brennstofflager ebenfalls den baulichen Gegebenheiten angepasst werden musste. Angeschlossen an das neue Nahwärmenetz sind Trockenkammer, Baumarkt, Werkstatt, Sozialräume und Wohnhaus. Nach dreijähriger Laufzeit kann die Effektivität und Umweltverträglichkeit der Anlage bescheinigt werden. Ja nach Auslastungsgrad der Trockenkammer beträgt die jährliche Heizöleinsparung bis zu 80.000 Liter. Bei den regelmäßigen Emissionsmessungen an der Anlage wurden die gesetzlichen Grenzwerte auch bei problematischen Brennstoffen weit unterschritten. Veröffentlichung kostenfrei, Beleg erbeten WVT Wirtschaftliche Verbrennungs – Technik GmbH Bahnhofstraße 55 – 59 51491 Overath-Untereschbach Tel.: 02204 / 97 44 24 Fax: 02204 / 97 44 26 wendenburg@bioflamm.de |

